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Kunstpraxis, Glück, Utopie, Kunst und Wissenschaft - 20090730164725 Ein Feature über den Philosophen Harald Lemke, der uns bereits 2006 bereits über die Das Manifest der futuristischen Koch-Kunst. Annäherungen an die Eat Art berichtete, rundete das Jahr 2008 ab. In den neuen Aufsätzen schreibt er Zu einer Philosophie der Kunst jenseits der traditionellen Ästhetik und steht der Künstlerin und Philosophin Judith Siegmund Rede und Antwort: Gute Kunst macht Sinn! - Gute Kunst macht in der Tat Sinn, so auch die äußerst bedeutungsvollen Werke der Ping Qiu. Sie, Sylvia Hostettler, Chandrasekhar Ramakrishnan und andere KünstlerInnen werden in der Artikelreihe Kunst? Wissenschaft? besprochen (werden), die sich der Beeinflussung von Kunst durch Wissenschaft widmet. - Karl Friedrich Kiesow behandelt den Unterschied von Natur- und Kulturwissenschaften. Dazu schreibt er, dass Kulturwissenschaften auf »einen Hintergrund in der religiösen Selbstvergewisserung und in der philosophischen Spekulation« verweisen. Er untersucht auch den »weltanschauliche[-n] Widerstand gegen die Ausbreitung des darwinistischen Gedankengutes«, wobei er einen Bogen von Herder, v. Humboldt und Lotze zu E. O. Wilson und der Soziobologie spannt. - Vor kurzem traten zwei neue Aufsätze hinzu, die sich mit praktischer Philosophie beschäftigen. Josef Bordat schreibt über das Thema Politischer Utopismus als paternalistische Emanation des Glücks und greift dazu auf spannende, nichts desto trotz aber überaus problematische Entwürfe aus Antike, Neuzeit und Moderne zurück. Andreas Woyke schließlich bespricht Eudämonistik und Willensverneinung: Zwei Seiten der Ethik Arthur Schopenhauers - dabei beleuchtet er den Aspekt der »Weltflucht und einer Hinwendung zu religiösem Weltüberdruss« Schopenhauers, der sich damit von den »auf die Immanenz des Irdischen bezogenen eudämonistischen Regeln« entfernt. Zum Inhaltsverzeichnis ...
Neue Texte - 20080117173325 Harald Lemke schreibt "Zu einer Philosophie der Kunst jenseits der traditionellen Ästhetik". Dabei verfolgt er einen auf die menschliche resp. künstlerische Praxis ausgerichteten Ansatz, den man abgrenzen kann von den üblichen philosophischen bzw. metaphysischen sowie von den kunstwissenschaftlichen, eher sensualistischen Zugängen. Dann fragen wir aber auch danach, "Was es heisst, Künstler zu sein" und stellen dazu gleich einen Wohnblock Le Corbusiers zur Disposition. - Ulrike Guggenbergers "Gespräch mit Susanne Tunn, Steinbruch Fürstenbrunn" spürt der Frage nach, wie künstlerisches Handeln sich an der Geschichte der Dinge orientieren kann, in diesem Fall der Natur, und wie die Dinge menschliche Kultur beeinflussen. So entstehen Begegnungen. Ulrike Guggenbergers Artikel steht in einer Gruppe weiterer Zugänge zu Kunst. Hier schildern wir Beobachtungen zu "Dorette Riedels Musen und Monster" und Francisco Sierras "Kleiderroller im Park" und versuchen, Erzählweisen auf die Spur zu kommen. - Wir erklären eine katholische Position zur Kunst anhand der Ausführungen Joachim Kardinal Meisners, des Erzbischofs von Köln, der "Kunst als Weltdienst in der Entbergung des Schöpfungsgedankens" versteht. Die Debatte ist einigermassen kontrovers, zumal Kardinal Meisners Äusserungen immer wieder aktuell werden. Und deshalb gilt es, den schmalen Grat zwischen jahrhundertealter Lehre und persönlicher Meinung nachzuzeichnen. - Ganz aufgeben mag man den kulturellen Hintergrund des christlichen Abendlandes nicht so recht, und es lässt sich mit Josef Bordat fragen, ob "Das rechte Handeln" durch den Rahmen des supererogatorischen christlichen Nächstenliebekonzeptes nicht eine sinnvolle Ergänzung zur philosophisch-rationalen Ethik gewinnen könnte. Dazu muss jedoch das Terrain jener philosophischen Ethik bestimmt werden. - Weitere, spannende Beiträge sind bereits in Vorbereitung. Wir wünschen Ihnen eine angenehme, frühsommerliche Lektüre. Zu den Beiträgen ...
Übertritt - 20080117173324 ![]() Fantomas III - Übertritt. Ausgeschaltet. Still. Wir möchten Sie gerne verwöhnen und Ihnen die Zeit mit einem kleinen, aber spannenden Fantomasfilmchen zur Thematik des Übertritts vertreiben. Gesichtet wurde die Spezies vor genau einiger Zeit auf der benannten Lichtung im urbanen Umfeld. Bei der Gelegenheit kann ich Sie auch auf das informativere Kartenmaterial zu den Regionen von LeWe hinweisen, das nun mehr Orte und Regionen umfasst und anhand von Zusatzdaten Orientierung bietet. Das Arbeitsgebiet wurde um Elsass, Baden und die Westschweiz erweitert und bezeichnet nun die deutsch-französische Sprachgrenze von Wallonien bis zum Wallis.
recenseo zieht nach Bern - 20080117173309 ![]() Über allem thront das Berner Münster. Zum 01. August 2007 wird sich die Redaktionsadresse von recenseo in Richtung Bern ändern. Die Webpräsenz www.recenseo.de bleibt bestehen. Gleiches gilt für die elektronische Erreichbarkeit per EMail und (eingeschränkt) auch per Telefon. Wir widmen uns weiterhin Themen der Kunst und Philosphie. Auch das Sondergebiet "Kunst- und Kulturphänomene im SaarLorLux-Grenzbereich", mit seinem bisherigen Niederschlag in eindringlichen Werkbeschreibungen und der grenzüberschreitenden Datenbank von Institutionen (LeWe) bleibt erhalten und wird weiterhin gepflegt. Allerdings wird der Gegenstandsbereich dieses Sondergebietes sinnvollerweise nicht mehr nur (groß-)regionale, sondern nun auch und vor allem sprachliche Kriterien anwenden, wodurch auch die Oberrheinebene und der westschweizerische Kulturraum einbezogen werden.
Neue Artikel - 20080117173304 ![]() Zoitl, Moira: Exchange Square. 2002 -in: Chat(t)er Gardens. "Sie, die jeweils, vom öffentlichen Leben abgeschnitten, im Haus isoliert ihre Arbeit für die jeweiligen Dienstgeber verrichten, gehen einmal in der Woche auf die Straße, besetzen den öffentlichen Raum. Während der Woche versorgen sie praktisch rund um die Uhr, die Familie ihres Dienstsgebers. Betreuung der älteren Familienmitglieder, der Kinder und auch Haustiere mit inbegriffen. Im besten Fall verfügen sie über ein winziges Zimmer, in das sie sich privat zurückziehen können. Ansonsten schlafen sie bei den Kindern, oder den älteren Familienangehörigen" - schreibt Ulrike Guggenberger über südostasiatische Migrantinnen in Hongkong, mit deren sozialen Kontexten sich die österreichische Künstlerin Moira Zoitl beschäftigt. Lesen Sie weiter ...
Großwetterlage in der Region: Zählerwolken bei fortgeschrittenem Statementsturm - 20080117173273 Endlich ist es soweit. Die dritte Phase von LeWe - Leben und Werke hat begonnen. Institutionen, Verbände, Assoziationen, Clubs und Schulen sind nun online abrufbar. Die erste Phase bestand in der aufwendigen Programmierung des Frameworks zur Datenerfassung und -darstellung. Die zweite Phase bezeichnete die Dateneingabe an sich. Hoffen wir, daß alles funktioniert. Ein Problem allerdings besteht in der Differenz zwischen Aktualität und Vollständigkeit. Im Laufe der Recherche haben wir bemerkt, daß es einige Einrichtungen nicht mehr gibt. Nur Vor-Ort-Besuche und gewissenhafte sowie unermüdliche telefonische Nachfragen bringen Licht ins Dunkel. Dies gilt insbesondere auch für den lothringischen Part unseres Datenbankwerkes. Aber: da Künstlerinnen und Künstler zuvörderst in der Zeit wirken, weniger punktuell an singulärem Ort, eher in einer prozessualen Rezeption, müssen auch die verflossenen Lieben aufgenommen werden. Aufgrund ihrer merk-würdigen Angebote sollte man ihnen die Ehren zukommen lassen, die sie verdienen.
Bereichert wird das Datenbankwerk ab sofort durch Bilder, fotografische Aufnahmen, die dem Zweck dienen sollen, dem Besucher eine visuelle Vor-Ort-Orientierung zu liefern, die sich mit den Erkenntnissen unserer Vor-Ort-Besuche deckt. Nach und nach werden die Datenbestände nicht nur hinsichtlich ihrer Anzahl vervollständigt, sondern auch durch Zusatzinformationen, Rezensionen, Kommentare und Bildmaterial ergänzt, ohne dabei von Anfang an alles abdecken zu können. "LeWe" ist nun mal "work in progress". Ziel ist die Darstellung des Recherchierten. Vielleicht findet die eine oder der andere ja auch Gefallen an einem Ort und fühlt sich befleißigt, eine Reise dorthin zu unternehmen. Vielleicht steckt aber auch weniger dahinter als das, was man ursprünglich vermutete ... - Dies soll indes nicht unser Ziel sein: nicht unsere Zeit wollen wir uns von belanglosen Aktivitäten rauben lassen, sondern unsere Zeit sinnvollen und soliden Dingen widmen. Vielleicht einer kurzen Reise nach Nancy? In diesem Sinne verbleibe ich an dieser Stelle
Irgendeiner: Fantomas ... - 20080117173255
Brück, Werner: Fantomas II. 2004. recenseo. Texte zu Kunst und Philosophie erscheint in neuem Gewand. Der Grund dafür liegt einerseits in einer besseren Lesbarkeit, andererseits wurde der Funktionalitätsumfang wesentlich erweitert. recenseo. Texte zu Kunst und Philosophie bietet Ihnen bald auch eine Datenbank, mit Hilfe derer Sie sich über das Kunst-, Philosophie- und Literaturgeschehen im Raum SaarLorLux orientieren können. Besonders unsere lothringischen und luxemburgischen Nachbarinnen und Nachbarn seien herzlich eingeladen, sich über das Treiben an der Saar zu informieren. Andererseits wird es vielerorts als Manko empfunden, daß für uns Saarländer die Welt auf den Saartal-Linienplänen irgendwo zwischen Forbach und Sarreguemines aufhört. Terra inkognita, ab 3 km von uns. Eine Schande! Tun Sie was dagegen! Bilden Sie sich! recenseo schließt die Lücken, am Anfang allerdings selbst lückenhaft. Die Datenbank muß wachsen. Nichts desto trotz sehen wir der Zukunft optimistisch entgegen, vor allem weil schon KünstlerInnen- und Ateliergespräche laufen und unsere Informationssammlung stetig wächst. Wir arbeiten. Irgendeiner muß es tun, in der Hoffnung, dem Denken und Schaffen unserer Region im europäischen Zusammenhang, im Herzen Europas, zu entsprechen. Die bisherigen Artikel wurden in unsere Artikeldatenbank eingepflegt. Weiterhin sind sie auch noch unter dem alten URL abrufbar. So wird den Bedingungen wissenschaftlichen Zitierens genüge getan, denn es hat sich herausgestellt, daß sich mittlerweile nicht wenige Publikationen auf unsere Inhalte beziehen. Spezieller Dank gebührt an dieser Stelle unserem bisherigen Hoster, der Universität des Saarlandes, Saarbrücken, hier besonders der Philosophischen Fakultät und Herrn Jürgen Müller-Ney, dem Leiter des CIP-Pools der Philosophischen Fakultät. Dank aber auch an Herrn Thomas Nagel, der recenseo. nun auf einem Webserver hostet, der mit erweiterter Funktionalität aufwartet. Er tut dies mit enormer Umsicht, weshalb wir ihn jedem empfehlen, der sachkundige Beratung, gewissenhafte Arbeit und echtes professionelles Können sucht. In diesem Sinne verbleibe ich mit herzlichem Gruß.
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